
Die HSG Ostsee N/G ist am Samstag, den 31. Januar 2026, zu Gast beim DHK Flensborg. Anwurf in der Idrætshallen ist um 17:00 Uhr. Für die Ostseeküsten-Handballer ist dieses Nordderby ein Duell von höchster Brisanz. Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen den EHV Aue steht die Mannschaft nun unter Zugzwang: Ein Sieg ist Pflicht, um den Anschluss an das rettende Ufer im Abstiegskampf nicht zu verlieren. Doch auch die Flensburger haben klare Ambitionen. Mit einem Erfolg wollen sie sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen und frühzeitig ein Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt setzen, sich bestenfalls schon frühzeitig aus diesem verabschieden.
DHK Flensborg in bestechender Form
Dass diese Aufgabe alles andere als leicht wird, zeigt ein Blick auf die aktuelle Formkurve der Gastgeber. Im Kalenderjahr 2026 feierte der DHK zunächst einen überzeugenden 37:30-Erfolg gegen den Oranienburger HC und unterlag anschließend nur hauchdünn mit 28:29 beim amtierenden Meister MTV Braunschweig.Besonders auffällig präsentiert sich dabei das Duo Mathias Sonne Domino und Jonas Rithaphorn. Gemeinsam erzielten sie in den beiden Partien 29 Treffer – und damit mehr als die Hälfte aller Flensburger Tore im neuen Jahr. Hier wird die HSG Ostsee besonders wachsam sein müssen – auch wenn die eigene Abwehr weiterhin Sorgen bereitet. Der gesamte rechte Rückraum mit Rune Hanisch und Jasper Bruhn, beides absolute Schlüsselspieler im Defensivverbund, ist weiterhin stark angeschlagen und droht auszufallen. Neuzugang Noah Moussa fehlt zudem noch die nötige Eingewöhnung ins Ostsee-Spielsystem. Umso spannender wird die Frage sein, ob es der HSG Ostsee gelingt, die Punkte mit an die Küste zu nehmen, sich im Abstiegskampf eindrucksvoll zurückzumelden und zugleich die positive Bilanz gegen den DHK Flensborg weiter auszubauen.