Ostsee mit klarem Heimsieg – Die Offensive brilliert

October 5, 2026

Die HSG Ostsee meldet sich mit einem klaren Sieg gegen das HT Norderstedt zurück. Nach der ersten Saisonniederlage in der Vorwoche gelingt den Grömitzern ein am Ende nie gefährdeter 45:33-Heimsieg.

Ausgeglichene Anfangsphase in einer temporeichen Partie

Die Spieler aus Norderstedt agierten von Beginn an im Sieben-gegen-Sechs. Auf diese unkonventionelle Spielweise, teilweise griffen die Gäste mit fünf Rückraumspielern an, war die HSG-Defensive jedoch gut vorbereitet und konnte die Gäste so zu einfachen Fehlern zwingen. So war es Nick Deleske, der in der siebten Minute zur 5:2-Führung ins leere Tor der Norderstedter traf.

Ostsee findet gute Lösungen im Überzahlspiel

Weil HSG-Spielmacher Piet Möller von Beginn an in Manndeckung genommen wurde, griff Trainer Finn Meiners zum gleichen taktischen Mittel wie sein Gegenüber und schickte einen siebten Feldspieler auf die Platte – und das mit Erfolg. Über 9:6 und 12:8 gelang der HSG durch Marius Nagorsen in der 17. Minute beim 13:8 erstmals eine Fünf-Tore-Führung. Diese Führung konnten die Männer der HSG nun Stück für Stück ausbauen und gingen nach einer überzeugenden ersten Hälfte mit einer 24:15-Führung in die Kabine.

Überzeugende Offensive ebnet den Weg zum Heimsieg

In der zweiten Hälfte gelang es Ostsee, dort anzuknüpfen, wo die Mannschaft in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Hinten lieferte Torwart Luis Skroce wichtige Paraden und vorne traf die HSG fast nach Belieben.

Besonders treffsicher zeigten sich die Außen der HSG. Nach den Ausfällen von Finn Kretschmer und Rasmus Staack waren Nick Deleske und Yannik Barthel auf sich allein gestellt. Barthel traf siebenmal von Rechtsaußen, Deleske gleich achtmal vom linken Flügel.

So entwickelte sich im zweiten Durchgang ein schnelles Spiel, in dem es der HSG gelang, sich schrittweise über 31:21 (38.) und später 37:27 in der 50. Minute abzusetzen. Jasper Steingrübner traf noch zum höchsten Zwischenstand von 44:31, bevor das Spiel zwei Minuten später beim Endstand von 45:33 abgepfiffen wurde.

Trainer Finn Meiners zum Spiel:

„Nach der Niederlage letzte Woche wollten wir unbedingt eine Reaktion zeigen – das ist uns gut gelungen. Wir haben das Spiel über weite Strecken souverän gestaltet und gerade offensiv hat vieles richtig gut funktioniert. Trotz einiger Ausfälle haben wir eine sehr geschlossene Leistung gezeigt. Mir hat vor allem gefallen, mit welcher Mentalität die Jungs aufgetreten sind. Genau diese Reaktion wollten wir sehen.“

Wichtiges Auswärtsspiel vor der Brust

Lange Zeit zum Ausruhen bleibt den HSG-Männern allerdings nicht. Bereits am kommenden Sonntag ist die HSG zu Gast bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Im letzten Spiel vor der kleinen Herbstpause geht es um zwei wichtige Punkte.

Das Spiel in der Westerrönfelder Heidesandhalle wird am kommenden Sonntag, den 11. Oktober 2026, um 17:00 Uhr angepfiffen. Eine Live-Übertragung wird bei Solidsport angeboten.

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