
Die HSG Ostsee N/G unterliegt im letzten Heimspiel der Saison der Profimannschaft des HC Eintracht Hildesheim deutlich mit 26:39 (11:20). Da parallel auch der Oranienburger HC – der zudem den direkten Vergleich gegen die HSG gewonnen hat – gegen den HC Empor Rostock punktete, steht fest: Die HSG Ostsee steigt nach acht Jahren in der 3. Liga in die Regionalliga Hamburg/Schleswig-Holstein ab.
Damit muss der Verein knapp zwölf Jahre nach Gründung der Spielbetriebsgesellschaft erstmals einen Abstieg hinnehmen.
Blick nach vorne – die HSG Ostsee will schnellstmöglich zurück
Trotz des sportlichen Rückschlags richtet sich der Blick an der Ostseeküste klar nach vorne. Intern hatte man sich bereits frühzeitig auf das Szenario eines möglichen Abstiegs vorbereitet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Mit einem Kader um Bruhn, Möller und Kretschmer geht die HSG Ostsee selbstbewusst in die kommende Spielzeit – mit einem klaren Ziel: der direkte Wiederaufstieg in die 3. Liga.
Zahlreiche Leistungsträger des aktuellen Drittliga-Kaders haben sich diesem Ziel verschrieben. Für viele steht fest: Die HSG Ostsee gehört in die 3. Liga. Im letzten Spiel der laufenden Saison beim Lokalrivalen HSG Eider Harde will sich das Team erhobenen Hauptes aus der Liga verabschieden, bevor unmittelbar danach der Fokus vollständig auf die neue Aufgabe gerichtet wird. Die Rollenverteilung ändert sich dabei grundlegend: Vom Underdog, der Jahr für Jahr um den Klassenerhalt kämpft, wird die HSG Ostsee zum Topfavoriten auf die Meisterschaft in der Regionalliga. Diesem Anspruch will der Verein nicht nur sportlich, sondern auch strukturell gerecht werden – unter anderem durch weitere Verbesserungen der Infrastruktur.
„Wir sind bereit“
„Die Teilnahme am Spielbetrieb der 3. Liga war für uns Jahr für Jahr ein enormer Kraftakt. Wir sind jede Saison mit dem Ziel Klassenerhalt angetreten – und haben das mehrfach geschafft. In dieser Saison hat es uns nun getroffen. Auf dieses Szenario waren wir jedoch vorbereitet und haben frühzeitig die Weichen gestellt. Wir verfügen über zahlreiche Spieler mit hoher Qualität, die sich zu 100 Prozent mit dem Verein identifizieren und nun gemeinsam den Wiederaufstieg anstreben. Für uns ist klar: Wir sind bereit für die kommende Saison - und das nicht zuletzt Dank unserer zahlreichen Sponsoren, die zum großen Teil den eingeschlagenen Weg mitgehen und uns auch in der Regionalliga die Treue halten.“, so Geschäftsführer Plate, der den direkten Wiederaufstieg fest im Blick hat.