
Unter dem neuen Cheftrainer Finn Meiners gelang der HSG Ostsee N/G das, worauf Spieler, Verantwortliche und Fans lange gewartet hatten: Endlich rief die Mannschaft von der Ostseeküste ihr enormes Potenzial ab – und gewann gegen SC DHfK Leipzig II verdient mit 38:36.
Zur Pause lag die HSG noch mit zwei Toren zurück – einmal mehr verhinderten ausgelassene Großchancen eine Führung. Doch in der zweiten Halbzeit zeigte das Team ein anderes Gesicht: Mehr Konsequenz im Abschluss, bessere Entscheidungen im Tempospiel und eine spürbare Geschlossenheit in der Defensive. Drei Minuten vor Schluss setzte man sich erstmals mit fünf Toren ab – die Vorentscheidung. Der 38:36-Endstand war Ausdruck einer kämpferischen und mental starken Leistung.
Nach der empfindlichen Niederlage gegen HG Hamburg-Barmbek war es ein echtes Do-or-Die-Spiel – und die HSG hat geliefert.
Plauen kommt! Wird der Kampf um den Klassenerhalt nochmal richtig spannend?
Am Samstag, den 07.03.2026, um 17:00 Uhr empfängt die HSG Ostsee N/G den SV 04Plauen-Oberlosa in der Grömitzer Ostholsteinhalle.
Das Hinspiel ging mit 31:34 (17:17) verloren – nun soll im Rückspiel der erste Heimsieg im Kalenderjahr 2026 folgen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Matevz Kunst. Der offensive Dreh- und Angelpunkt der Gäste steht bei 165 Toren in 21 Spielen – knapp acht Treffer pro Partie. Übertroffen wird diese Quote ligaweit nur von Ex-Ostsee-Akteur Piet Möller, der mit 171Toren in 19 Spielen Maßstäbe setzt.
Die Männer von Neu-Trainer Finn Meiners sind also gewarnt – und beinahe schon zum Siegen verdammt. Mit einem Erfolg könnte sich die HSG, abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz, wieder ans sichere Ufer retten.